Die Cité Radieuse und das MAMO

kunst und kultur
Die Cité Radieuse und das MAMO

Le Corbusier schafft 1952 eine neue Art zu leben. Ora-ïto legt dort ein Zentrum der Zeitgenössischen Kunst an.

Le Corbusier ist als Theoretiker der neuen Lebensart der Vater des Modulor, einer stilisierten menschlichen Silhouette, die als Eichmaß für alle Teile eines Gebäudes dienen sollte. So entwirft er nach dem Zweiten Weltkrieg seine „Wohneinheiten“ und errichtet die Cité radieuse von Marseille. Dieser große Architekt schreibt das betonierte Gebäude vor, das auf Funktionalität setzt. Die 1952 entstandene Cité radieuse von Marseille ruht auf Säulen und hat annähernd 340 Wohnungen. Die Innovationen von Le Corbusier werden von einem Teil der Bevölkerung verunglimpft. Trotz all dieser Reaktionen wurde das Gebäude in Marseille im Jahr 1986 in Anerkennung seiner innovativen Art denkmalgeschützt.
Heute leben in der Cité Radieuse immer noch zahlreiche Familien. Die Wohnungen liegen an verschiedenen „Straßen“ (Etagen). Im dritten und vierten Stock gibt es ein Vintage-Hotel, eine Bar und ein Restaurant mit außergewöhnlichem Blick über die Stadt und das MAMO, einen offenen künstlerischen Bereich.
Das MAMO, „Marseille Modulor“, wie Marseille Offene Hand, herrscht der Geist Le Corbu. Das wollte der junge Designer Ora-ïto, als er einen Ort für Kreation und Künstler schuf.

Centre d'art de la Cité Radieuse
280, boulevard Michelet
13008 Marseille

Tel.: +33 (0)1 42 46 00 09

www.mamo.fr